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In der Fotografie wird häufig mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Denkt man an Makrofotografie, kommen sogleich Spezialobjektive und Balgengerät ins Spiel. Dabei geht es auch viel einfacher, manchmal sogar besser und dynamischer.
Wenn Opa nicht mehr lesen kann, bekommt er eine Lesebrille. Solche Brillen nennen wir bei Objektiven „Nahlinsen“ und Qualitätsfanatiker schaudert es.
Es stellt sich allerdings die Frage, ob Auflösungsvermögen, Kontrast und Schärfe bis in die Ecken hinein ein Bild machen, oder vielleicht doch der Inhalt und die emotionale Aussage. Bilder für ein Biologiebuch müssen sich von Bildern unterscheiden, die ich zu meiner Freude an die Wand hänge. Und so unterscheiden sich die Werkzeuge. Wenn Schärfe bis in die Ecken hinein nicht realisierbar ist, weil meine Blume nun mal nicht platt gepresst am Wegesrand steht, so muss auch das Werkzeug diese Forderung nicht erfüllen, wenn denn der Scharfpunkt genau definiert ist.

So ist es durchaus möglich, mit den modernen AF-Zoom-Objektiven in Nahbereiche vor zu stoßen, die vor Jahren nur mit Zusatz von Balgen, Zwischenring oder Makroobjektiv erreichbar waren. Schon in grauen Vorzeiten gab es aber auch „Lesebrillen“ in Form von einfachen Nahlinsen und „achromatischen“ Vorsatzlinsen, deren Stärke landläufig in Dioptrien angegeben wird. Canon macht da eine Ausnahme und nennt die Brennweite.

500 D = 500 mm = + 2 Dioptrien
250 D = 250 mm = + 4 Dioptrien

Das hat den Vorteil, die Achromate besser zuordnen und auch nutzen zu können. Denn wie andere Augen andere Brillen brauchen, kann man auch Achromate nur speziell einsetzen: Kurze Brennweite zu kurzer, lange zu langer! Machen wir es kurz und unkompliziert:
Achromate mit 250 mm Brennweite mit Objektiven bis etwa 100 mm Brennweite,
längere Objektive nutzen den Achromaten 500 D.

Und da ist das „D“, das uns eine „Doppellinse“ signalisiert. Diese Konstruktion kennen wir auch aus den Frontlinsensystemen von Teleobjektiven. Wenn wir nun den Nahbereich eines Objektives erweitern, vergrößern wir damit die Bildweite, es treten aus einmal Fehler auf, die in der „Normalstellung“ nicht zu sehen sind: Chromatische Aberrationen! Eine einfache Nahlinse ist dagegen machtlos, anders der Vorsatzachromat.

Achromat

Der Achromat parallelisiert das schräg einfallende Strahlenbündel, so dass das Objektiv wie in einer großen Entfernung arbeitet. Farbfehler werden so vermieden. Der Achromat korrigiert also nicht die Farbfehler, er lässt sie erst gar nicht zu! Der Abstand zum Motiv entspricht der Brennweite des Achromaten. Canon hat deshalb die Brennweite und nicht die Dioptrien angegeben, das macht das Suchen des idealen Abstands leichter. So kann man mit einem Zoom bei einem einmal gefundenen Standpunkt durch Zoomen die Abbildungsgröße verändern, ohne den Abstand zu ändern, was bei scheuen Objekten nicht zu verachten ist!

Ich wurde mal gefragt, ob denn derselbe Ausschnitt mit einem Makroobjektiv nicht technisch besser dargestellt sei. Die Antwort ist: Ja sicher, aber! Ein theoretisch besseres Bild, das ich nicht habe, weil mein Motiv fort flog, ist immer schlechter, als ein Bild, das ich habe, mit kleinen Macken, über die man gern hinweg sieht. In Verbindung mit einem modernen Zoom ergibt sich nun eine enorme Bandbreite der Gestaltung, besonders in Kombination mit den schon erwähnten Möglichkeiten der Lichtgestaltung: Das Miteinander von vorhandenem Licht und Blitz, das Drehen und Zoomen kann auch in der Makrofotografie Einzug halten, Bilder fürs Herz und nicht fürs Biologiebuch können entstehen.

Macht Euch mal die Freude, ein „Fotofachgeschäft“ zu besuchen und nach einem Vorsatzachromaten zu fragen, vielleicht gibt es ja noch fachlich gebildete Verkäufer J)

Das Rezept zu diesem Bild folgt in einem anderen Beitrag :-))

Beispiele findet Ihr auch hier