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Fotografie
 
 
 

Bilder von gestern kann man auch mit einer
Kamera von heute machen,
Bilder von heute
aber nicht mit einer Kamera von gestern!

Bilder von heute kann man auch nicht mit dem
Wissen von gestern machen.

Deshalb braucht man eigentlich Workshops,
damit nicht Menschen von heute
mit dem Wissen von gestern
Kameras von heute bedienen und
nur Bilder von gestern machen.

919-wpk
Spa-2014---Le-Mans-web

für die schönen Wünsche und Erinnerungen!
Gut, dass ich nicht bei FACEBOOK bin, sonst wäre ich sicher an den unqualifizierten Äußerungen derer erstickt, denen ich auf dem einen oder anderen Workshop die Wahrheit gesagt habe, die sie nicht hören wollten, weil sie sich für unwiderstehlich gute Fotografen hielten, es aber nicht waren ;-))
Nicht jedes Bild, das in einer Community gute Kritik bekommt, ist auch gut, denn laut Heiner Geißler ist die Berühmtheit mancher Zeitgenossen abhängig von der Dummheit der Bewunderer.

Hier nun einige Auschnitte aus Emails, für die ich mich herzlich bedanke!

Ich wünsche Dir alles Gute und bleib so wie du bist!

Lieber Jürgen,
nicht zurück blicken und verzagen, sondern lieber auf das Kommende und Neue konzentrieren. Ich kann mich nur für die tollen, abwechslungsreichen und für mich sehr lehrreichen Workshops bedanken, von denen ich auch heute noch profitiere.
Herzliche Grüße aus Hamburg

Beim Käse kaufen wäre ich gerne auch dabei!

Lieber Jürgen,
ich habe Deinen Text Abschied gelesen und kann genau das bestätigen, was Du da auf den Punkt formuliert hast.
Leider :-(
Frage: Darf ich Dich u.U. zitieren, wenn es sinnvoll in einen Vortrag oder einen Text passt?
Herzliche Grüße und dennoch guten Appetit,

Ja, irgendwann ist es Zeit, besinnliche Ruhe ins Leben zu lassen. Mein Glückwunsch zum Ruhestand. Sehen müssen wir uns trotzdem, das eine oder andere Mal. Eventuell auf der Photokina oder ich komme einmal mit dem Motorrad in Bedburg vorbei.

Wann fährst du Käse holen?

Ich werde die Workshops mit dir vermissen, es gab immer etwas dazu zu lernen, ob mit Blitz, die Szene oder TSE (letzteres war nicht so meins). Auch für mich ist nach wie vor das Bild aus der Kamera wichtig und nicht ein stundenlanges basteln in Photshop oder Fotoschop. Mit deinem Beitrag merke ich, dass auch ich alt geworden bin. Es geht nicht mehr um das Bild, es geht um technische Daten und die Skills in der Bildbearbeitung. Ich danke dir für die vielen gemeinsamen Stunden und deine Geduld mir die Grundlagen und die Sicht auf ein Bild zu vermitteln. Ich habe viel von dir gelernt und in mein Hobby übernommen. Leider hat sich die Welt verändert – und das nicht nur zum Guten, die neue Technik führt leider bei vielen nicht zu qualitativ besseren Bildern, nur zu quantitativ mehr Bildern. Es wird vor einem Bild nicht überlegt, es geht nicht um den Moment, sondern darum aus einer Sequenz von 100 Bildern das passende auszuwählen – nicht der Fotograf entscheidet über ein Motiv, nein, es tut eine seelenlose Automatik einer Kamera. Vielleicht sind Leute wie du (und ich) wirklich eine Art Dinosaurier oder auch Don Quichote…darauf ein Glas oder auch eine Flasche guten Weines

Käse und Wein, gerne... :-)
Veranstalte doch französische Abende mit Rotweinprobe und Käse zur Kardioprävention... ich komme gerne! :-)Und der Cidre war sowieso genial... ebenso wie die Workshops... die Theorie möchte ich nicht missen, die Infos sind sonst nicht so einfach zu bekommen... ich sach nur „Autofokusaufbau...“  Leider habe ich kaum Zeit dafür... knipsen mit dem Handy tue ich ab und zu, mein letztes Bild ist schon ne Weile her... muss mir wohl doch mal ne eigene Kamera kaufen...

Hallo Jürgen
eigentlich muss ich sagen schade, dass Du aufhörst, schade aber auch dass  Du an der anderen Seite der Republik wohnst. Sonst hätte ich auch sicher  von Deinem Angebot in der Gartenlaube Gebrauch gemacht. Ich war zwar nur  bei zwei von Deinen Workshops, aber gelernt habe ich in diesen zwei Workshops sehr viel. Ich werde auch weiterhin deine Mails lesen, wenn Du wieder watt neues auf Deiner Website ankündigst. Leider bin ich noch beruflich und auch ehrenamtlich sehr eingebunden, aber auch hier kann ich das auf Deinen Workshops Gelernte anwenden. Und die Workshops waren nicht zu teuer, denn wenn man für das Equipment mehrere Tausend Euro ausgibt, dann sollten für Workshops auch ein paar hundert Euro übrig sein
nochmals Danke für Dein Engagement.

Lieber Jürgen
Schade, dass Du aufhörst. Doch ich kann es verstehen. Irgendwann hat man einfach genug. Ich habe nach 2 Jahren beruflicher Aus-+Weiterbildung (neben meiner Arbeit) nun auch genug vom Lernen und habe bis Oktober 2018 noch 10 Prüfungen vor meiner Nase und dann werfe ich die Bücher mit Freuden in die Ecke und werde mich endlich wieder der Fotografie zuwenden können. Ich hatte gehofft, dass es nochmals für ein "fotografisches Treffen" reichen würde. Nichts desto trotz habe ich sehr, sehr viel von Dir lernen dürfen und es hat auch immer mächtig Spaß gemacht und Du hattest tolle Workshops gemacht, echt Spitze und ich bedanke mich, für all "Dein Wirken" :-)
Es wäre natürlich schon toll, wenn es wieder eine Begegnung geben würde. Schaun wir mal, wie es rauskommt. Nun genieße Deinen Wein, den Käse und das hübsche "Fronkreisch" :-)

Hallo Jürgen,
sehr schön geschrieben!
Liebe Grüße aus den USA.

Lieber Jürgen,
das ist alles so, wie du schreibst…   Dann lass uns fotografieren "a la fermier“.  Das ist eh besser als der Käse vom Aldi…

Hallo Jürgen, mein Lieber!
Ja, die Zeit, in der man die gute Mühle in ein „fotografisches Zuhause“ verwandelt hat, ist sicherlich (leider) vorbei. Aber die Erinnerungen daran, was früher alles besser war, und in diesem Fall stimmt das mit dem ‚besser‘ wirklich, bleiben uns ja. 👍
Wenn ich mich daran noch erinnere, dass ich hektoliterweise Wasser für die Entwicklermaschine geschleppt habe, genau temperiert, dass ich hektoliterweise Kaffee in der Mühle gekocht habe, dass wir hektoliterweise Wasser aus den Klamotten vom Fotografieren im Pool ... (doch lassen wir das). Die Erinnerung und das was wir daraus unseren Kindern erzählen könnten ...ja, die Erinnerungen sind schon toll.  Deshalb komme ich gerne nochmal mit Dir zum Käseholen mit, vielleicht ergibt sich mit dem einen oder anderen Stück Genuss auch ein Foto.

Hallo Jürgen,
irgendwie schade, es geht ein Teil Geschichte und ich bin froh, dass ich noch von einigem Deines Wissens abbekommen habe und so mir einbilde, besser fotografieren zu können mit den Gelernten von Dir, was mir sonst verwehrt geblieben wäre. Leider habe ich auch einen 2. Schlaganfall hinter mir, das Fotografieren jedoch erfreut mich immer wieder und ich denke oft an das Zusammentreffen, ob Tierfotografie im Bayerischen Wald oder beim Motocross oder Nürburgring oder oder….. Ich bin bei Dir nie ohne ein kleinen Teil Wissens wieder nach Hause gefahren….. Ich wünsche Dir und Deiner Frau alles Gute und immer einen Schluck Rotwein im Glas. Vielleicht sieht man sich mal zufällig, ich würde mich freuen.

Liebes Denterchen,,
ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Mir geht es ähnlich:  Die Menschen haben sich verändert!  Die Technik überfordert uns!
Fotografie ist zu einer „Fast-Food-App“ verkommen.  Bilder werden konsumiert und ausgesch ….! Manchmal möchte ich Tischler oder Gärtner sein!  Einfach Dinge tun, die andere nicht können. Mit Beständigkeit und Sinn!

Moin Jürgen,
ich war lange nicht mehr bei Deinen Workshops aber ich lese jede Mail und freu mich immer, dass Du noch so gut unterwegs bist.
„Zum Abschied“ lese ich da nicht so gerne. Verstehen kann ich es natürlich trotzdem, weil es sich schlimm mit meinen Erfahrungen deckt. Alle Workshop-Weisheiten, Sprüche und Hinweise sprechen mir aus der Seele – das mit dem Château Croze de Pys und dem Käse auch. Du bleibst – nach vielen, vielen Workshops – immer noch der beste Workshop-Leiter
den ich je erleben durfte! Auf bald mal und bleib schön gesund im Rahmen Deiner Möglichkeiten!

Hallo Jürgen,
fast zwei Tage lang hat der noch ungelesene Tab mit deinem Abschiedstext  nun im Dock geschlummert, weil hier im Moment echt der Busch brennt. Nach dieser Mail habe ich mir nun bewusst die Zeit herausgenommen, um ihn auch zu lesen - ebenso die Mails meiner vorangegangenen Schreiber. In weiten Teilen verstehe ich dich gut, allein:  wir werden es nicht ändern können. Dafür fotografiere ich weiterhin so, wie ich es - unter anderem - von dir gelernt habe. Mit kreativem Blitzeinsatz, oft auch mal langen Verschlusszeiten - vor allem aber ohne Photoshop (o.k., „perfekt.atn" benutze ich immer noch gern, wo es passt). Ab und zu besuche ich einen Fotostammtisch, bei dem auch viele RAW-Fetischisten am Start sind. Spätestens beim letzten Fotomarathon in Hannover, bei dem die Bilder „von der Speicherkarte“ abgegeben werden mussten, haben manche von denen begriffen, was es heißt, das Bild aus dem Kopf auf die Karte umzusetzen und nicht am Laptop. Unsere aktuelle Volontärin habe ich auch schon fast soweit. Und sie ist willig, ihre Fotos gleich so zu machen, wie sie sich vorstellt. Persönlich wünsche ich dir alles Gute als jetzt echtes „Rentier“. Am meisten bedauere ich trotz vieler toller Workshops bei Porsche, in der Lüneburger Heide, Hamburg und Berlin, am Nürburgring und in Porta Westfalica (da fehlen noch ein paar), dass ich es bis zum Schluss terminlich nicht nach Frankreich mit dir geschafft habe.
Da du die EOS ja sicher nicht einmottest: Weiterhin allzeit gutes Licht zum Malen und hoffentlich auf irgendwann bei irgendeiner Gelegenheit.

Hallo Jürgen,
ich habe leider nur wenige Workshops zu Grundlagen bei Dir besucht, aber die sind mir immer präsent, wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin. Vielen Dank dafür und alles Gute für Deinen (Un-) Ruhestand!  Genieß es
Mit lieben Grüßen aus dem Sauerland

Lieber Jürgen,
ich möchte dir danken.
Dafür, dass du dazu beigetragen hast, die Bilder die ich gemacht habe, die ich mache und hoffentlich noch lange machen werde, ein sehr großes Stück besser geworden sind als zuvor.
Deine Workshops waren sehr inspirierend und lehrreich. Du hast eine tolle Art einem dein Wissen einzuprügeln.
Ich wünsche dir in und für deinen Ruhestand nur das Beste!
Bleib gesund und wohlauf. Ich freue mich jetzt schon wenn wir uns wieder über den Weg laufen.
Es grüßt dich herzlich einer deiner Workshoplehrlinge 

Ich bin eigentlich froh, dass es vorbei ist mit den Workshops. In der letzten Zeit war eh nichts mehr gut genug für eine Klientele, die nichts mehr lernen wollte, weil es ja nicht mehr nötig ist. Denn das Foto macht nicht mehr der FOTOGRAF, sondern PHOTOSHOP. Wenn ich mir die Workshoplandschaft anschaue, so sehe ich überwiegend Veranstaltungen zur "Bildbearbeitung". Aber bitte, was soll das? Ein Bild muss man nicht länger als 60 sec. bearbeiten.
Rückwärtsgaren macht aus einem miserablen Stück kein Gourmetstück!
Seit 1998 hat sich nach der EOS 3 nichts mehr wesentlich verbessert, häufig sogar verschlimmbessert! Eine EOS 3 und sogar die kleine Schwester EOS 50 konnte den Autofokuspunkt mit der Spotmessung koppeln und beim Blitzen aktivieren. Durch E-TTL II ist die Kopplung von AF und Blitzmessung dahin! Eine sinnvolle Kameratechnik wurde geopfert, weil fotografische Analphabeten es nicht kapiert haben, warum man nicht immer den mittleren AF-Punkt nehmen sollte. Auch in Zeiten des Schnittbildindikators in der Suchermitte habe ich bei meiner F 1 eine Vollmattscheibe bevorzugt und auch links/rechts oben/unten mit dem eigenen Auge fokussiert. Aber lassen wir das, das ist Geschichte.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich fotografische Zusammenhänge nicht mehr predigen muss. Diejenigen, die das kapiert und verinnerlicht haben, wenden es nun automatisch an und brauchen keine Workshops mehr. Die Nachgeborenen brauchen auch keine Workshops mehr, weil man ja nur noch ein Smartphone braucht. Aber die Kamerahersteller sind nicht geistreich genug, etwas dagegen zu setzen. Und einen Event zu veranstalten, bei dem das Gefühl des gemeinsamen Knipsens die Hauptsache ist, ist nicht unbedingt mein Ding.
Also lassen wir es gut sein, halten Ruhe, nehmen einen kleinen Schluck
Château Croze de Pys 2012
zum Saint Nectaire oder Salers oder Livarot oder Neufchâtel.
Diese Käsesorten habe ich gerade im Kühlschrank,
alle "fermier"!

Vielleicht gibt es ja zukünftig Menschen, die mit mir Käse kaufen fahren!

So fangen alle Märchen an.
Das ist hier aber ein Tatsachenbericht:
Es ist nun der Entschluss gefasst, den Workshopbetrieb einzustellen.
Workshops sind nicht mehr im Netz ausgeschrieben,
also brauche ich eigentlich die Seite "Events" nicht mehr.
Ich weise auf dieser Seite nun auf fotografisch interessante
Veranstaltungen hin und besonders auf
Workshops meines Freundes Paul Leclaire.

 

Photographieren – das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien …
Es ist eine Art zu leben.
Bild  
Ren(n)tier Jürgen
Spruch  
Cartier-Bresson
Rezept
EOS 1 D MK II      EF 35/1,4 L
Aufnahmedatum/-zeit 03.04.2007 10:23:00 
als Beispiel für die Teilnehmer am Workshop in Puy-L'Evêque
1/15    f: 1.4     50 ASA      E-TTL-Blitz

 Mit großer Trauer habe ich  erfahren,
dass mein Freund Ulli Upietz am 7.1.2018 verstorben ist.
Ich muss mich erst mal sammeln und bitte Euch,
den Beitrag auf der Seite des Gruppe C Verlags,
der sein Werk ist, zu lesen.

https://www.gruppec-verlag.de/de/ulli-upietz?coID=20

Die Teilnehmer an unseren Porsche-Workshops danken sicher alle
Ulli für seinen unermüdlichen Einsatz für uns. Wir werden ihn
immer in bester Erinnerung halten!

Meine Gedanken sind bei seinen 3 Söhnen und auch bei Gabi, die mich in der
Nacht seines Todes per MMS benachrichtigt hat. Diese Nachricht kam
zu meinem Bedauern bei mir nicht an, weil mein altes Mobiltelefon eben nur Telefon ist.
Die Telekom forderte mich auf, eine MMS abzuholen.
Die Mobilnummer kannte ich und konnte so den Kontakt zu Gabi machen und sie ein wenig trösten.
Ich werde Ulli nicht vergessen. Er musste viel zu früh gehen.
Ruhe in Frieden, lieber Ulli!

 

Warum Workshops

Technisches Wissen, langsame und überlegte Arbeit,
das sieht natürlich nicht so schön aus wie die Inspiration,
das macht wenig Effekt;
aber doch sind hier die einzigen Grundlagen der Kunst.
Auguste Rodin

 Für Teilnehmer
 
Wenn du eine weise Antwort verlangst,
musst du vernünftig fragen

Goethe

Lernen ist wie rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück

Laozi

Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht!
Leonardo da Vinci

Für Workshopleiter

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

 Für alle

Hat sich ein Fotograf erst einmal auf das
Niveau des Wettstreits begeben,
so wird er sehr wahrscheinlich als Mitglied einer jener
“Gesellschaften für Bewunderung auf Gegenseitigkeit”
enden, die sich Fotoklubs nennen.
Damit gibt er die Chance auf, ein Fotograf zu werden,
der etwas Wertvolles zu sagen hat

Andreas Feininger

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen
hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen
Heiner Geißler

 Für "Bild"bearbeiter
"Aus einem minderen Stück wird auch mit Hilfe des Rückwärtsgarens
kein Gourmetstückchen."

Weisheit aus einer Koch-Show

Als Fotograf noch "Photograph" geschrieben wurde, gab es daneben noch den Beruf des "Fotolaboranten". Der Fotograf machte Bilder und beauftragte den Laboranten mit der Ausarbeitung. Damals gab es keine Bildbearbeitung, es sei denn, das Foto war kein Bild, sondern ein Fehlergebnis. Dann versuchte der Laborant, mittels aller möglichen Tricks (Isohelie oder Pseudosolarisation oder mehrmaliges Umkopieren oder Agfacontourfilm oder versetztes Vergrößern eines "Sandwich" aus Positiv und Negativ) noch etwas Brauchbares daraus zu machen. Wohlgemerkt: Wenn das Foto ein Bild war, musste man es nur noch vergrößern, sonst nichts!
Das lässt mich zur Erkenntnis kommen, dass die meisten "digital Belichtenden" den Beruf des Laboranten fortführen, denn sie "fotografieren" nicht, sondern produzieren Fehlergebnisse, die der "Bildbearbeitung" bedürfen. Was auch schon wieder falsch ist, denn ein BILD muss nicht mehr bearbeitet werden, wenigstens nicht viel mehr als früher auch. Die Kantenschärfe hing auch vom Negativ-Entwickler ab und die Gradation wählte man noch, vielleicht auch den oder die Positiventwickler für die Ein- oder Zweischalen-Entwicklung. Und soviel Photoshop darf sein!
Schade eigentlich, dass es heute nicht mehr Fotografen gibt als vor 60 Jahren, dafür aber mehr Laboranten!

„Perfekt ist nicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen darf.“

Saint Exupéry
Gilt auch für HDR!